Lungo, Ristretto, Macchiato und Co: 10 beliebte Espresso-Varianten

Espresso, Café Latte und Cappuccino kennen Sie. Aber was ist ein Ristretto? Und was genau müssen Sie bestellen, wenn Sie einen Espresso mit Schuss oder auf Eis probieren möchten? Mamis Caffè stellt Ihnen zehn leckere Espresso-Varianten vor. Mit diesem Wissen meistern Sie die Getränkekarte im nächsten Italienurlaub wie ein Experte.
Die Italiener trinken keinen Espresso, sondern Caffè – und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ob unterwegs an der Bar, nach dem Essen im Restaurant oder zuhause frisch vom Herd, der schnelle Wachmacher ist allgegenwärtig. Damit auch wirklich für jeden Geschmack und jede Gelegenheit das Passende dabei ist, haben sich aus dem klassischen Espresso diverse Variationen entwickelt. So viele, dass sogar Kenner schon mal den Überblick verlieren.
1. Ristretto
Stark, stärker Ristretto. Noch kleiner und noch stärker als der klassische Espresso ist der Ristretto. Die gleiche Menge Kaffeepulver wird mit weniger Wasser zubereitet. So entsteht die verkürzte oder „verengte“, fast dickflüssige Variante des Caffè.
2. Doppio
Nach einer langen Nacht in Rom bestellen Sie am nächsten Morgen einen Caffé doppio, den doppelten Espresso. Es handelt sich dabei ganz einfach um die doppelte Menge.
3. Lungo
Der Lungo ist im Grunde das Gegenstück zum Ristretto, ein verlängerter Espresso. Die gleiche Menge Kaffeepulver wird mit mehr Wasser zubereitet und in einer entsprechend größeren Tasse serviert.
4. Americano
Der Caffé americano ist ein doppelter Espresso, der mit Wasser gestreckt wird. Anders als der Lungo kommt das zusätzliche Wasser nicht mit in die Maschine, sondern wird nachträglich zugefügt. Profis füllen eine Cappuccino-Tasse zu zwei Dritteln mit heißem Wasser und geben den doppelten Espresso direkt aus der Maschine oben drauf.
5. Caffè macchiato
Vorsicht Verwechslungsgefahr: Beim Caffè macchiato handelt es sich um einen Espresso mit Milchschaumhaube, diesen trinken Sie aus einer kleinen Espressotasse. In Deutschland viel bekannter ist der Latte macchiato. Bei dieser Version wird ein Espresso in ein großes Glas aufgeschäumte Milch gegossen, sodass sich die bekannten drei Schichten aus Kaffee, Milch und Milchschaum abzeichnen.
6. Corretto
Wollen die Italiener ihren Caffè in Ordnung bringen oder „korrigieren“ bedeutet das einen kräftigen Schluck Hochprozentiges. Für den Corretto wird ein Espresso mit Grappa, Cognac, Amaretto oder Sambuca verfeinert. Haben Sie eine besondere Vorliebe? Dann bestellen Sie die passende Spirituose gleich mit: „Caffè corretto con Amaretto, prego.“
Espresso und Milch harmonieren in allen Varianten. © Mamis Caffè
7. Caffè freddo
Espresso schmeckt auch kalt. Ein Caffè freddo ist ein abgekühlter, stark gesüßter Espresso, der in einem hohen Glas mit Eiswürfeln serviert wird. Tipp: Profis geben den frischen Espresso direkt auf die Eiswürfel. Kühlt er zu langsam ab, kann der Kaffee bitter werden.
8. Bicerin
Jetzt kommt Schokolade ins Spiel. Bicerin ist die richtige Variante für Kakaoliebhaber: Hier wird eine heiße Schokolade mit Espresso verfeinert. Die Grundlage bilden Milch und herbes Kakaopulver, das Getränk wird gesüßt und mit etwas Sahne oder Milchschaum serviert.
9. Marocchino
Für einen Maroccino wird flüssige Schokolade in einem Glas verteilt, darauf kommt der Espresso, der mit etwas aufgeschäumter Milch und Kakaopulver getoppt wird.
10. Caffè moca
Eine weitere schokoladige Kaffeespezialität ist der Caffè moca. Dafür wird ein Espresso mit der doppelten Menge heißer Milch und Kakao oder flüssiger Schokolade vermischt. Auch der moca schmeckt am besten mit einer Haube aus Sahne oder Milchschaum.
Für einen leckeren Caffè moca brauchen Sie vor allem guten Espresso als Grundlage. © Mamis Caffè